Samstag, 13. Mai 2017

Rezension: 'Der Frauensammler' von Mark Sennen

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu Mark Sennens Thriller 'Der Frauensammler' für euch.

Inhalt:
'Polizistin Charlotte Savage ermittelt in einer Verbrechensserie, die ganz Plymouth in Angst und Schrecken versetzt: Mehrere junge Frauen wurden betäubt und missbraucht.
Sie überlebten, erinnern sich jedoch an kaum etwas. Doch dann wird eines der Opfer tot und grausam verstümmelt am Strand aufgefunden.
Wenig spätertaucht eine weitere Leiche auf, und die Untersuchungen bringen ein schauerliches Ergebnis:
Die junge Frau wurde eingefroren.
Schnell geraten Charlotte Savage und ihr Team unter Druck, denn ein weiteres Mädchen wird als vermisst gemeldet.
Können sie den Serienkiller aufhalten, bevor er erneut zuschlägt?'
(Klappentext)

Meine Meinung:
Die Geschichte ist definitiv gut ausgebaut und weitläufig, was jedoch das Problem aufwirft, dass man sehr schnell durcheinander kommt.
Da ich momentan nicht viel Zeit hatte das Buch schnell zu lesen, und öfter Pausen machen musste, hatte ich wirklich häufig keine Ahnung, worum es überhaupt geht.
In dem Buch gibt es meiner Meinung nach zu viele Personen und verschiedene Ermittlungen, die man nur schwer auseinander halten kann.
Die Handlung an sich ist trotzdem spannend und mitreißend, weswegen es mir trotzdem viel Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen, was vor allem an den kurzen Einblicken in die Sichtweise des Mörders liegt, wobei man aufgrund dessen persönlicher Geschichte fast schon Mitleid bekommt.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

Freitag, 24. März 2017

Rezension: 'Schatten der Schuld' von Petra Johann

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu Petra Johanns Kriminalroman 'Schatten der Schuld' für euch.

Inhalt:
'Eine Frau liegt brutal erschlagen im Aachener Stadtwald. Hauptkommissarin Charlotte Rumor ahnt, dass sie das vierte Opfer des "Axtmörders" vor sich hat, den die Kripo seit Jahren sucht.
Was sie nicht weiß: Die Tote wollte vor ihrer Ermordung ein altes Unrecht wiedergutmachen.

Während in einem einsamen Blockhaus in der Eifel ein junges Mädchen verzweifelt auf die Rückkehr seiner Beschützerin wartet, begibt sich Charlotte mit ihrem Kollegen Benny auf die Jagd nach dem Täter.
Doch um ihn zu stellen, muss sie sich ihren ganz eigenen Dämonen stellen - denn mit einem der früheren Opfer verband sie eine besondere Beziehung ...'

Meine Meinung:
Das Buch überzeugt durch abwechselnde Erzählperspektiven aus der Zukunft und der Vergangenheit.
Hierbei wird sowohl auf die Geschichte der Opfer als auch deren Angehörigen und den Ermittlern eingegangen, was dem Kriminalroman an Tiefe verleiht.
Einziger Nachteil ist die teilweise eintönige Atmosphäre bei der Vielzahl an Verhören, was jedoch durch die immer anwesende Spannung, die gegensätzlichen Indizien und die vielen Wendungen ausgeglichen wird.
Insgesamt ist dieser Kriminalroman also auf jeden Fall zu empfehlen!

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen

Montag, 24. Oktober 2016

Rezension: 'Wer nicht das Dunkel kennt' von Sabine Klewe

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu Sabine Klewes Krimi 'Wer nicht das Dunkel kennt' für euch. Dies ist der dritte Teil einer Reihe um die Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis und ihren Partner Chris Salomon. Die ersten beiden Teile der Reihe habe ich noch nicht  gelesen.

Handlung:
'Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ...
Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler.
Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...'
(Klappentext)

Meine Meinung:
Zuerst war ich etwas skeptisch, was das Buch betrifft, da die ersten Seiten nicht sonderlich spannend waren und ich auch keinen wirklichen Anschluss an die Handlung gefunden habe, da ich die Charaktere ja noch nicht kannte.
Doch nach etwa 20 Seiten fand ich das Buch dann richtig gut. Und so blieb das dann auch - die Handlung ist super, es ist sehr spannend und die Charaktere sind super sympathisch.
Zwischenzeitlich hatte ich einige Probleme, mir alle Namen zu merken, jedoch bin ich insgesamt positiv überrascht und empfehle das Buch jedem, der Krimis mag, da die unterschiedlichen Handlungsstränge und die Hintergrundinformationen das Buch zu einem wirklich perfekten Krimi abrunden.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Sonntag, 4. September 2016

Rezension: 'Quantum' von David Walton

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu David Waltons Science- Thriller 'Quantum' für euch.

Der Inhalt:
'Als der Physikprofessor Jacob Kelley wegen des Mordes an seinem Kollegen Brian Vanderhall verhaftet wird, sprechen alle Beweise gegen ihn. Doch Jacob kann den Mord nicht begangen haben, denn zum Tatzeitpunkt befand er sich an einem völlig anderen Ort.
Wie ist das möglich? War Jacob vielleicht an zwei Orten gleichzeitig?
Die Lösung scheint in Brians Forschungsarbeit zu liegen - und für  Jacob beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen Raum und Zeit ...'
(Klappentext)

Meine Meinung:
Zunächst einmal war ich sehr skeptisch. Ich habe befürchtet, dass das Buch, selbst für mich als Naturwissenschafts-Nerd, viel zu kompliziert ist und man ohne Physik-Studium kaum etwas versteht.
Doch zum Glück war das Buch viel viel besser als ich es jemals erwartet hätte!
Die Charaktere sind wirklich super sympathisch und total menschlich und 'normal', man versteht sie also super. ;)
Das Buch ist wirklich von Anfang an spannend, da schon auf den ersten Seiten ungewöhnliche Dinge passieren, die erst gegen Ende des Buches wirklich einen Sinn ergeben, man will also unbedingt wissen, wie es weiter geht und kann kaum aufhören zu lesen.
Es gibt wirklich viele Wendungen, weil immer wieder neue Erkenntnisse hinzukommen und neue Theorien aufgestellt werden.
Es ist eine perfekte Mischung aus Naturwissenschaften, Science-Fiction und Thriller, was das Buch wirklich einzigartig macht.
Ich finde diesen Science- Thriller also wirklich super, jedoch würde ich den Leuten, die wirklich überhaupt nichts mit Physik anfangen können, dieses Buch nicht empfehlen.

Dieses Buch war für mich perfekt, ich vergebe also 5 von 5 Sternen!

Rezension: 'Der Traummacher' von Max Bentow

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu Max Bentows neuem Thriller 'Der Traummacher' für euch.
Hierbei handelt es sich um den 6. Teil der Reihe um den Kommissar Nils Trojan.

Der Inhalt:
'Seit dem plötzlichen Tod ihrer Tochter Simona ist Franziska Wiesner eine gebrochene Frau. Sie verlässt kaum mehr das Haus, wird von schrecklichen Fantasien verfolgt und glaubt, Simonas Stimme zu hören.
Und dann wird sie eines Tages tot im Keller ihres Hauses aufgefunden - ihr Körper ist entstellt von Bissverletzungen.
Nils Trojan und sein Team versuchen fieberhaft, eine Erklärung für ihren mysteriösen Tod zu finden, als sie wenig später an einen neuen Schauplatz gerufen werden:
Ein kleiner Junge hat in einer verlassenen Turnhalle am Rande von Berlin eine Leiche entdeckt - es handelt sich um Alina, Simonas ehemals beste Freundin, und auch ihr Körper trägt die grausamen Male.
Noch kann Trojan nicht ahnen, dass ihn die weiteren Ermittlungen an den schwärzesten Abgrund führen, in den er je geblickt hat ...'
(Klappentext)

Hier möchte ich einmal kurz anmerken, dass ich finde, dass auf dem Klappentext oftmals viel zu viel Handlung preisgegeben wird.
Míttlerweile lese ich mir den Klappentext von den Büchern, die Fortsetzung einer Reihe sind, schon gar nicht mehr durch, weswegen ich das Buch meistens viel spannender finde, da ich nicht schon am Anfang durch den Klappentext die Hälfte der Geschehnisse weiß.

Meine Meinung:
Bisher habe ich schon den vierten und fünften Teil der Reihe um Nils Trojan gelesen. Von beiden Büchern war ich positiv überrascht und konnte der Handlung super folgen, auch wenn ich die ersten Teile der Reihe nicht gelesen habe.
So war das auch bei diesem Buch.
Man ist von Anfang an mitten im Geschehen und möchte unbedingt wissen, wie die Handlung weitergeht, vor allem, da vieles doch ein wenig suspekt wirkt.
Das Buch ist von Anfang bis Ende super spannend und gut geschrieben. Die Charaktere sind alle wirklich sympathisch und man versteht jeden Gedankengang.
Die wirklich mysteriös erscheinenden Todesfälle, die doch alle irgendwie zusammenhängen, machen das Buch nur um so besser, ich kann also wirklich nicht eine einzige negative Sache sagen.
Wie immer geht es auch hier ein wenig um Nils Trojans Privatleben, dieses steht jedoch eher im Hintergrund und gibt dem Buch noch einiges mehr an Tiefe.
Also: wie immer ein perfekt gelungener Thriller von Max Bentow, den ich jedem nur absolut empfehlen kann!

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Samstag, 6. August 2016

Rezension: 'Der lange Mars' von Stephen Baxter und Terry Pratchett

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu Stephen Baxters und Terry Pratchetts Science- Fiction Roman 'Der lange Mars' für euch.
Dieser ist der dritte Teil einer Reihe, die ersten beiden Teile heißen 'Die lange Erde' und 'Der lange Krieg'.

Ich habe die ersten Bücher nicht gelesen, kam aber mit der Handlung größtenteils trotzdem klar.

Der Inhalt:
'2040-45: Das Universum der Langen Erde, dieser unendlichen Abfolge paralleler Welten, ist in Aufruhr: Nach einem gewaltigen Vulkanausbruch auf der ursprünglichen, der Datum-Erde, suchen Flüchtlingswellen die Siedlungen der neuen Erden heim.
Während die erfahrenen Pioniere Joshua und Sally helfen, wo sie können, meldet sich ein lang Verschollener zurück: Sallys Vater Willis Linsay, Erfinder des "Wechslers", mit dem das Pendeln zwischen den Welten erst möglich wurde.
Einst verschwand Willis unter mysteriösen Umständen, jetzt will er seine Tochter mitnehmen auf eine Expedition in die geheimnisvollen Welten des Langen Mars.
Allerdings verschweigt er Sally die wahren Gründe für diese gefährliche Reise ...'
(Klappentext)

Meine Meinung:
Das Buch beinhaltet drei verschiedene Themen:
Das erste ist die Situation auf der langen Erde und wie deren Bewohner mit den Schwierigkeiten des Vulkanausbruchs klarkommen.
Das zweite ist die Mission der Entdeckung weiterer Erden unter Kapitänin Maggie.
Das dritte ist die Mission der Entdeckung des langen Mars, geleitet von Sally und ihrem Vater.

Diese drei Themen an sich sind relativ interessant, haben aber nicht sonderlich viel miteinander zu tun. Meiner Meinung nach sind viel  zu viele kleine Details und Beschreibungen enthalten, das es mir nach kurzer Zeit schon wirklich schwer viel, mich zu konzentrieren und alle Informationen zu speichern.
Somit kam ich immer wieder mit den Namen und Orten durcheinander, was das Lesen nicht gerade einfacher gemacht hat.
Gleichzeitig ist das Buch auch nicht wirklich spannend, die Ereignisse sind meistens nicht gerade überraschend und es hat sich insgesamt alles etwas in die Länge gezogen.

Leider war ich also nicht sehr begeistert von dem Buch, obwohl wirkliche Science-Fiction Fans das Buch bestimmt mehr mögen als ich, da vor allem die Erklärungen und Erzählungen zu den einzelnen Raumschiffen doch recht interessant waren.

Ich gebe dem Buch 1,5 von 5 Sternen.

Freitag, 5. August 2016

Rezension: 'Painkiller' von N.J. Fountain

Hi Leute :)
Heute habe ich die Rezension zu N.J. Fountains Roman (Psychothriller?) 'Painkiller' für euch.

Der Inhalt:
'Seit einem tragischen Unfall vergeht kein Tag in Monicas Leben ohne Schmerz. Jeden Morgen erwacht sie in ihrer ganz eigenen Hölle.
Dennoch hat sie niemals an Selbstmord gedacht. Doch dann findet sie eines Tages einen Abschiedsbrief, den sie geschrieben haben soll.
Seitdem sie starke Schmerzmittel nimmt, erinnert sie sich an vieles nicht mehr - aber auch nicht daran, dass sie sich umbringen wollte ...
Monica beginnt nachzuforschen: War, was vor fünf Jahren geschah, wirklich ein Unfall? Ist sie vielleicht immer noch in Gefahr? Kann sie den Menschen, die ihr am nächsten stehen, tatsächlich vertrauen?'
(Klappentext)

Meine Meinung:
An sich ist das Buch nicht sonderlich spannend. Die ersten 200 Seiten handeln hauptsächlich von Monicas quälenden Schmerzen, die sie tagtäglich erleidet.
Danach kommt langsam etwas Spannung auf, man ist sich nicht mehr sicher, was denn genau vor 5 Jahren geschah und was in der Zeit passiert ist, an die sich Monica nicht mehr erinnern kann.
Zwischenzeitlich sind das Buch, die Handlung und alle Personen so verwirrend, dass man wirklich nicht mehr weiß, was man noch glauben soll oder kann. Leider war mir das etwas zu viel Verwirrung.
Insgesamt war mir alles etwas zu verworren und undurchsichtig, was auch ein einigermaßen aufschlussreiches Ende nicht ändern konnte.
Zudem erinnert mich das Buch sehr an eine Mischung aus 'Lauf, Jane, Lauf!' von Joy Fielding und 'Gone Girl' von Gillian Flynn.

Deswegen gebe ich dem Buch 2 von 5 Sternen.